Mittwoch, 22. Dezember 2010

Verborgene Gefühle



Die Liebe in vielen Herzen ist tief vergraben.

Verborgen unter eigenen Liebes-Defiziten der Kindheit,
zugedeckt von Verletzungen und Demütigungen oder verschüttet von der Angst, sich zu blamieren. Der Verstand ist an die Stelle der Liebe getreten und versucht, das lieblose Verhalten oder unser Leiden am „nicht-geliebt-werden“ zu rechtfertigen. Angestrengt wird versucht, die Gefühle zu verbergen und zu unterdrücken, so dass sie nur verzerrt und verfälscht zum Vorschein kommen können.

Parallel dazu wird fast schon verzweifelt versucht, die Gefühlswelt durch angenehme Erlebnisse wiederzubeleben.

Doch im Grunde vieler Herzen herrscht dennoch Unzufriedenheit,Traurigkeit und Einsamkeit und vor allem ein Unverständnis diesen Umständen gegenüber. Dabei sind es eben genau diese unterdrückten Gefühle, die uns das Leben schwer machen, weil sie fast ständig zum Ausdruck drängen. Es ist unser Leben in dieser „Nicht-Authentizität“, das uns unglücklich und einsam macht, weil wir uns selbst nicht mehr fühlen können.
Wir leben nicht mehr, wie wir sind, weil wir nicht annehmen wollen, was wir fühlen.

Doch vieles, was wir erleben, führt zu Empfindungen und Emotionen. Ganz gleich, ob wir die aufkommenden Gefühle nun willkommen heißen oder nicht.
Die Tatsache, das oftmals die unangenehmen Gefühle unterdrückt werden, gleicht dem Versuch, einen Ball ständig unter der Wasseroberfläche zu halten -bei nachlassender Kraft oder Aufmerksamkeit kommt das Unterdrückte wieder hoch!
So wird nur unnötig Energie dafür verschwendet, den Druck ständig aufrecht zu halten, da sonst das Unerwünschte wieder zurück zur Oberfläche schnellt. Das Fatale bei diesem Verhalten ist dabei aber, dass die Bemühungen, unser Gefühlsleben auf diese Weise zu regulieren, Einfluß auf unser gesamtes Leben hat.
Auf unser Dasein… und unser „So- Sein“.

Bis wir nicht mehr sind, wer wir sind.


Es ist wichtig zu verstehen, wie wichtig unsere Gefühle sind, und wie krank uns unser rationales Denken macht. Wir brauchen keinerlei Rechtfertigung dafür, warum wir uns schlecht fühlen. Und es sind keine Schuldgefühle nötig, eben weil wir keine perfekten Menschen sind.
Das Einzige, was wir brauchen ist unser Leben, in dem wir uns so geben, wie wir sind und in dem wir das fühlen, was uns bewegt.

Echt – authentisch – gefühlvoll.
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Bild von sumba: eingefroren

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Wer Ich gestern noch nicht war...





Es gibt keine Übertragung von Wissen – nur ein Erfahren.
Es gibt keine Beschreibung von Erfahrenem – nur Wissen.


Ich lese von Diskussionen über das "Ego" und dem "Ich",
ob es das Ich nun wirklich gibt und ob das Ego überwunden werden muss.
Ich sage: Ja - zu beidem.
Menschen behaupten, sie bräuchten das Ego und den Verstand um sich zu orientieren, sich zurechtzufinden – denn dies ginge ohne ihre Vorstellungskraft nicht.
Ich sage, erst wenn Du den Verstand richtig benutzt, lebst Du nicht mehr aus dem Ego heraus....


Diese ganzen Verwirrungen existieren nur, weil wir ständig auf das Geplappere in unserem Kopf hören und nicht mehr auf unser Herz. Doch wer nicht im Herzen lebt, muss auf den Verstand hören, weil er sonst gar nicht mehr weiss, was zu tun ist.
Unsere „verkopfte Gesellschaft“ ist eigentlich ein Fluch; und wer zu „rühselig ist, wird verlacht. Es ist schon ein Kreuz mir uns... :-)
Doch was kann man denn nun tun, um den rechten Weg zu finden?

Wer Jed McKenna gelesen hat, hat schon gehört, dass die persönliche Entwicklung über das Ego UND den Verstand hinaus nicht gerade ein Zuckerschlecken ist. Denn es bedeutet, sich selber loszulassen. Und Loslassen ist genau das, was der Mensch aus lauter Angst vor dem Nicht-Sein nicht kann.

Aber es gibt eine Lösung, und die ist „Gottseidank“ eine Einfache:
Mache einfach weiter wie bisher!

Zu einfach?

Bestimmt nicht, denn Gott schickt Dir sowieso deine Lektionen, die Du zum Wachsen brauchst - ob du sie willst oder nicht. Wenn Du aber an Deinem persönlichen Weiterkommen interessiert bist, hilft es Dir, diese Aufgaben auch als solche anzunehmen und mit offenen Augen zu bestehen – als Deine persönlichen Lernaufgaben.
Du kannst es aber auch wie so viele andere halten: Ablehnen, schimpfen, ärgern, wütend sein, oder: depressiv, jammernd, schuldzuweisend und fliehend bzgl. der auf Dich zugeschnittenen Aufgaben.

Ich verspreche Dir aber eins: Wenn Du Deine Aufgaben positiv als von Gott stammende Lektionen annimmst, wird es Dir sehr viel mehr helfen, als wenn Du sie ablehnst und verweigerst.

Die späteren Einsichten aus Deinen Aufgaben kommen zuerst langsam aber stetig, und mit jedem persönlich entwickelten Verständnis für Dich und für andere Menschen geht es schneller und einfacher.
Bis Du eines Tages bemerkst, dass es viele „Krüge“ gibt, die an Dir vorbeigehen, und Du immer mehr Kraft gewinnst, weil Du aus jeder gemeisterten Lektion gestärkt hervorgehst.

Bis Du Gottgefällig lebst.

Dann steht Deinem wahren Ich-Sein nichts mehr im Wege.
Auch kein sogenanntes Ego.

Dienstag, 30. November 2010

Worauf es ankommt





Täglich können wir sehen und beobachten, wie wir umherhetzen.

Entweder fliehen wir gerade wieder vor etwas,
das uns unangenehm ist,
oder wir streben gerade wieder danach,
unser Glück und Heil im Außen zu finden.
Immer unterwegs…

Nun sage bitte nicht. „Oh – ich mag nicht mehr hinhören,
immer das gleiche Gerede:
"Suche nicht im Außen... wende Dich nach Innen…“,
sondern frage Dich,
warum alle weisen Menschen immer wieder genau DAS sagen.

Mein Bruder sitzt mir gegenüber und schimpft über die „schlechten Menschen“, die sich so gar nicht an seine Regeln halten. Meine Schwester sitzt mir gegenüber und klagt über das, was sie alles nicht hat und schaut skeptisch auf die, die scheinbar alles (statt ihrer) haben…

Aber wer von all denen ist glücklich?

Nur der Mensch ist glücklich, dem es gleich gültig ist,
was er besitzt oder nicht besitzt.
Nur der Mensch ist glücklich, dem es gleich gültig ist, ob andere das eine oder das andere tun, oder das eine tun und das andere unterlassen.

Die Welt ist nicht Dein Produkt und sie wird es niemals werden.
Die Erde dreht sich nicht wegen Dir,
und bietet Dir dennoch eine Heimat,
– ein Wert, der nicht mit Worten und nicht mit Geld ermessen werden kann.

Was ist Dir die Welt wert…?
-was die Erde...?
-was Dein Leben...?
-was Deine Gesundheit...?

Was wäre Dir der heutige Tag wert,
wenn Du wüsstest, es gibt kein Morgen?
Was macht Dich so sicher, dass du noch sooo viel Zeit hast,
dass Du heute darauf verzichten kannst, lebendig zu sein,
liebend zu sein und glücklich?
Wer hat Dir versprochen, dass Du es stattdessen morgen sein wirst?
Und - wird er es halten?

Was ist die Wahrheit,
und worauf kommt es an im Leben?

Die Wahrheit ist, dass nur das, was Du jetzt fühlst, für Dich wahr ist.
Uns auch wenn es sich schlecht anfühlt, ist es dennoch wahr.
Wahr ist, das nur das, was Du jetzt siehst, für Dich real ist,
auch, wenn Du jetzt lieber etwas anderes sähest.
Die Wahrheit ist, dass Dein Leben, das Du jetzt lebst, Dein Er -Leben ist; angefüllt mit Menschen, Dingen und Tätigkeiten, die Du einst wähltest.

Die Wahrheit ist, dass das, was Dir JETZT nicht gefällt,
Deine eigene Wahl ist, und nicht die eines anderen.
Und Deine Erlösung ist, das Du diese Wahrheit akzeptierst,
und dass Du endlich beginnst zu lieben, was Du wähltest,
oder zu wählen, was Du liebst.

DAS ist die ganze Wahrheit - das, worauf es ankommt.
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Bild von Paul049: Windenergie

Donnerstag, 18. November 2010

Jedem des Seiende...





Woher nimmst Du die Gewissheit,
ohne Wissen davon überzeugt zu sein,
dass Deine Überzeugungen
der Wahrheit des wahren Wissens entsprechen?

Woher stammt Dein Glaube,
nicht an Gott glauben zu brauchen,
obwohl Du erst in Ihm, Gott,
den wahren Glauben finden kannst?

Wer schenkte Dir Dein Leben,
dass Du für selbstverständlich nimmst,
dass Du meinst, dafür niemanden,
selbst Gott,
einen Dank schuldig zu sein?

Woher stammt Dein Wille,
sich zu erheben über andere,
selbst über Gott,
und die Dir von Ihm geschenkten Kinder?
Woher dieser Wille, der Schöpfung zu trotzen,
auf des Menschen Gedeih und Verderb?

Und woher nimmst Du, Mensch,
Deine Kraft und die Gewalt,
Dich gegen andere Geschöpfe,
das Sein und das Werden, zu wenden,
und Dich abzukehren von der allumfassenden Liebe,
dessen Sproß wir alle sind?




All dies und all jenes
kommt nur aus Deinem Verstand.

Die falschen Überzeugungen und der falschen Glaube an falsche Gottheiten.
Aus dem Denken kommen die trügerischen Annahmen der Selbstverständlichkeiten in Deinem Leben und das Desinteresse an dem Leben anderer. Dein Ego ist es, das sich über alles hinwegzusetzen sucht, was wirklich Wertschätzung und Liebe verdient.

Deine Kraft ist gewaltig,
genauso gewaltig wie die Anstrengung,
die Du aufwenden musst,
um dich ständig von Gott abgewendet zu halten,
damit Du Ihn weiter verleugnen kannst.

Doch wie groß und stark Deine Verleugnung Gottes auch immer ist,
genauso groß ist auch Deine Liebe zu IHM.

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Bild von milbenschweif: der denker

Dienstag, 2. November 2010

Sein Wille




Wende Dich nicht ab, wenn Du keine Übereinstimmung verspürst,
sondern versuche, „hinter den Sinn der Worte zu schauen“.
Worte allein geben Dir nichts;
nur das Innehalten, das innere „schauen"… "spüren“,
kann Dir offenbaren, was Deine Augen nicht sehen
und Deine Hände nicht ertasten.


Verliere Dich nicht in Beschreibungen über etwas,
sondern versuche, in DAS „hineinzutauchen“,
was Du zu beschreiben versuchst.
Eine Beschreibung ist immer fernab von dem, was Du fühlst.
Nur das Hinschauen, Hineinfühlen, die Hingabe an den Moment,
kann Dir zeigen, was wirklich IST.


Sei nicht der Akteur, sondern verliere Dich in Gott.
Tritt beiseite und überlasse IHM die Handlung.
Sei Getrost: Gott macht keine Fehler.
Solange Du noch „daneben greifst“ in Deinem Leben,
stehst Du IHM immer noch im Weg.
Lass Dich überraschen über den Ausgang einer Situation,
ohne willentlich einzugreifen.


Höre nicht auf Deinen Verstand, denke nicht über ES nach.
Vertraue Deinen Empfindungen, Deiner Intuition.
Auch wenn dies durchaus einer gewissen Übung bedarf.
Lerne, nicht mehr auf Deine eigene Stimme zu hören.
Lerne zuzulassen, was ohne Dich geschehen soll.
Nicht Dein Wille geschehe, sondern Seiner.

Vertraue IHM.

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Bild von Nicola: Zwei Kleine Katzenbrüder


Montag, 25. Oktober 2010

Wir sind alle Gottes Kinder



Wer vermag zu erklären, was „Glauben" bedeutet?
Wer ist in der Lage, über Gott zu sprechen?
Wer ist jemals zurückgekommen, um uns von einem Leben nach dem Tode zu berichten?

Innerhalb dieser Ungewissheit über uns selbst und über Gott
zu einem wahrhaften Glauben zu finden, gelingt nur sehr wenigen.
Denn Gott ist aus der Mode gekommen.
Er ist weder „hipp“ noch „trendy“, noch trägt Er Prada …

Dennoch ist Er der Einzige, der „über allem" steht.

Auch die Kirchen sind heute nicht mehr in der Lage, uns einen Glauben zu vermitteln, der sowohl Gottes Existenz als auch den globalen, menschlichen Wahnsinn erklärt oder unter einen Hut zu bringt.

Und wieder ist Er, Gott der „Hut“, in dem sich alles abspielt und in dem sich alles befindet.


Warum ist es unmöglich, über Gott zu reden, IHN zu beschreiben?
Antwort: Weil Er nicht materiell ist!

Er ist keine Wesenheit, kein Jemand, worüber etwas zu berichten ein Mensch in der Lage wäre. Einzig derjenige, der Ihn in seinem eigenen Inneren spürt – wahrnimmt -,
weiss, wie es sich anfühlt, sich Seiner gewahr zu sein.
Und genau hier beginnt das Unverständnis; und genau hier beginnt auch das Unvermögen über das, was Er „ist“, was Er „tut“, zu berichten.

Frage: Wie aber werde ich Seiner gewahr?
Wie kann ich an so etwas scheinbar Obskures glauben?
Woran erkenne ich, dass ich nicht etwa spinne, verrückt geworden bin, sondern mir nur bewusst darüber geworden bin, dass es noch etwas anderes zwischen Himmel und Erde gibt, außer der materiellen Außenwelt?

Die Antwort darauf ist:
Indem ich beginne, mein Leben auf Ihn auszurichten!

Bereits hier hört der „Weg" für die meisten auf, weil ohne Glauben keine Ausrichtung auf Gott möglich ist. Dennoch beginnt „es“ hier.

Unser gesamtes Leben ist der Weg zu Ihm, dient der Erkenntnis des „Göttlichen“.
(Unser Fehler, dass wir Ausdrücke so falsch belegen, dass wir ständig an Ihm vorbeilaufen, ohne Ihn zu erkennen...)

Ein Mensch, der Gott liebt, wird diesen Weg gehen, weil er es WILL; er wird keine Arbeit und keine Mühsal scheuen, um seiner „gewahr“ zu werden.
Einzig Deine Entscheidung hierfür ist notwendig.

Ich erlebe sehr häufig, dass Menschen sich von mir abwenden, wenn ich beginne, von Gott zu reden oder zu schreiben. Es ist verständlich, dass jemand, der noch an das Glück im Materiellen glaubt, nicht in der Lage ist, sich dem Wirken Gottes hinzugeben und sich seinem eigenen Inneren zuzuwenden. Doch eben dort beginnt der Weg; der Weg des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung auf all das, was Göttlich ist und auf all das, was von Gott bereits vor Ewigkeiten in uns eingepflanzt wurde.

Unverständlich und unerreichbar erscheint vielen dieser Weg zu Gott, weil es keinen Universalweg gibt, keinen ausgetretenen Pfad, dem wir nur zu folgen brauchen.


Dennoch ist der erste Schritt einfach, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint.

Beginne damit, in Deinem Inneren deine Schmerzpunkte zu entlarven.
Finde heraus, warum Dir etwas (seelische) Schmerzen bereitet und woher diese Schwachstelle stammt. Grabe den Schmerzpunkt aus und heile ihn durch Dein Verständnis Dir selbst gegenüber. Vergebe Dir Deine Schwächen, vergib den anderen und lasse dann los.
Wenn Du Hilfe dazu brauchst, bitte Gott darum.

Dein Leben dient Dir dazu, zu verstehen, zu vergeben und zu vergessen (loszulassen).

Dann...

kannst Du beginnen zu lieben…
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Bild von scbaily: Ponder

Montag, 18. Oktober 2010

Nur eine Liebe




Ich gehe auf in dieser einen Liebe, die unendlich ist,
die so groß ist, dass niemand sie umfassen kann,
die so unsichtbar ist und so unschaubar wie Gott.

So beschränke ich mich nicht im Lieben;
ich liebe, was ich sehe, fühle und höre,
und vor allem das, was ich nicht wahrnehmen kann,
so wie den Ursprung der Liebe…

Ich öffne mich, um mich zu lösen von allem,
was NICHT Liebe ist!
Denn was soll ich tun mit Dingen,
die nicht unendlich sind,
und mir wie Sand durch die Finger rinnen?

Liebe ist etwas anderes als ein Mensch oder ein Ding;
sie ist so leicht und erhebend und strahlend,
und nimmt alles von Dir fort,
was Dich bedrückt.
Liebe nimmt Dir alles, was nicht liebenswert ist,
und gibt Dir das,
was Dich selbst frei und „zur Liebe!“ macht.

Liebe ist:
die Freiheit von allem,
ein Gefühl der Unendlichkeit in Deinem Herzen.

Liebe ist:
Leichtigkeit im Leben,
ein Gefühl, „getragen zu sein“, ohne den Träger zu sehen.

Liebe ist:
selbstvergessene Hinwendung,
eine unendliche Ausdehnung im Inneren.
Liebe ist ohne Ziel, ohne wünschen, ohne Erwartung;
sie ist einfach da.

Weil ich mich selbst der Liebe hingegeben habe,
und nicht anderes wünsche, als dies.

Dienstag, 28. September 2010

Loslassen - Der Pfad des lebendigen Geistes


Ich lasse los….

…die Angst, dass es in meinem Herzen etwas gibt, das keine Liebe verdient hat…

…die Entscheidung, die Liebe, die ich bin, nicht mehr anzuschauen…
…die Entscheidung, mein Herz zu verschließen, um kein Außenseiter zu sein…
…die Angst, ausgelacht und gedemütigt zu werden, wenn ich mein Herz öffne…
…die Gewohnheit, meine Liebe an Bedingungen zu knüpfen und sie berechnend einzusetzen…
…die Angst, meine gesellschaftliche Position zu verlieren und verfolgt zu werden, wenn ich mein Herz öffne…
…die Angst, das Gesicht zu verlieren…
…den Wunsch, überlegen und kontrolliert zu bleiben…
…mich vor mir selbst und anderen zu verstellen, und eine Rolle zu spielen…
…die Angst, von Gott für meine Fehler bestraft zu werden…
…die Angst, Fehler begangen zu haben, die nie wieder gut gemacht werden können…
…Neid auf andere Menschen und den Wunsch, sie zu bekämpfen um mich selbst in eine bessere Position zu versetzen…
…meinen Neid nicht wahrhaben zu wollen und zu verleugnen…
…die Entscheidungen, mich selbst für alte Fehler anzuklagen und zu verurteilen…
…die Programmierung, dass Selbstbestrafung rein macht…
…die Programmierungen, Entscheidungen, Schwüre und Gelübde, mein Leben aufzuopfern und fremdes Leid zu meinem eigenen zu machen, weil ich glaubte, nur so Jesus Christus folgen zu können…
…den Wunsch, Märtyrer zu sein, um CHRISTUS außerhalb des Körpers im Tode folgen zu können…
…die Programmierung, dass meine Seele sterben muss wie JESUS, wenn ich GOTT finden will…
…die Schuldgefühle, in meinen Beziehungen zu anderen Menschen das Gesetz der Liebe verletzt zu haben…
...die Angst, bestraft zu werden, wenn ich um Vergebung bitte und die Überzeugung, Strafe verdient zu haben…
…die Entscheidungen, nie mehr Vergebung zu akzeptieren, um mich an alte Fehler zu erinnern…
…mir selbst zu misstrauen und zu bezweifeln, ob ich aus früheren Irrtümern gelernt habe…
….die Angst, von der bedingungslosenLiebe nicht getragen zu werden und mich um meine Existenz zu sorgen, wenn ich mich entscheide, der Liebe zu folgen…
…die Gewohnheit, andere Menschen zu kritisieren, zu verurteilen und nur ihre Schattenseiten zu sehen…
…meinen falschen Stolz und mein Ego nicht wahrhaben zu wollen und meine Schattenseiten auf andere Menschen zu projizieren…
… auf die Einsicht und Vergebung anderer Menschen zu warten, anstatt selbst den ersten Schritt zu machen…
…alle Entscheidungen aus meiner Seelengeschichte, GOTT außerhalb meines eigenen Herzen in Bücher und Kirchen zu suchen…
…Trauer und Müdigkeit, IHN nicht gefunden zu haben…
…Angst, dass GOTT der alte strafende Vatergott des Patriarchats ist…
…alle Pakte, Übereinkünfte und Entscheidungen, dieser strafenden Gottesvorstellung Macht zu geben, ihr zu dienen und/oder sie zu bekämpfen…
…Hass, Wut, Ärger auf GOTT für alles, was in seinem Namen auf der Erde geschehen ist…
…die Programmierung, dass GOTT grausam ist und die Menschheit ihn zu Recht veregssen hat…
…die Programmierung, dass das Geisteige eine Illusion ist und das nur das Materielle wahr ist…
…die Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Verwirrung, GOTT (ALLES, WAS IST) verlassen und durch die Polarisierung meines Bewusstseins vergessen zu haben…
…alle Entscheidungen, den Schmerz der Trennung von ALLEM, WAS IST (GOTT) nicht mehr fühlen zu wollen…
…die Entscheidungen, mein Herzzentrum zu verschließen und mich nicht mehr an ALLES, WAS Ist (GOTT) erinnern zu wollen…
…mein Herz zu verschließen und Gott nicht mehr zu lieben, um mich nicht erinnern zu müssen und auf der Erde nicht verrückt zu werden…
… die Sehnsucht nach der QUELLE MEINER SEELE (GOTT) zu vergessen, zu verdrängen, zu bekämpfen und zu unterdrücken...

POSITIVE AFFIRMATIONEN

Ich entscheide mich, mein Herz zu öffnen.
Wie die Blüte zur Sonne öffne ich mit jedem Atemzug mein Herz weiter, um zu lieben.
Ich bin Liebe. Liebe ist meine wahre Identität.
Ich vergebe mir meinen Kampf gegen mich selbst.
Ich vergebe mir meine Unwissenheit in der Polarität.
Meine Sehnsucht, nach Hause zu kommen, ist GOTTES RUF nach sich selbst.
Ich bin gemeint. Die Zeit ist reif.
Ich bitte alle Menschen um Vergebung, von denen ich die Liebe erwartet habe, die ich mir selbst nicht geben wollte.
Ich bin eins mit der QUELLE DER LIEBE.
Ich muss nichts mehr werden.
In der Liebe bin ich bei mir und das ist genug.
Ich gebe mein Leben und meine Bewusstsein dem Strom der Liebe hin und lasse die Verwandlung geschehen.
Ich öffne mich für die Heilung.
Alles was war, ist gut, wie es war. Die Vergangenheit ist vorbei.
Meine Geschichte habe ich gebraucht um mich zu erinnern und wach zu werden!
Jetzt bin ich bereit!
Ich öffne mich für ein neues Leben.
Es geht mir in jeder Beziehung und in jedem Lebensbereich von Tag zu Tag besser.

Die Liebe aus dem Ursprung gibt mir alles, was ich brauche.
Ich bin im Fluss mit der Weisheit der Liebe.
Was auch immer nicht im Fluss ist, wird mir zum Loslassen geschickt… Ich habe mich für die Liebe entschieden!
Mit Freude und Gelassenheit sehe ich neuen Abenteuern des Lebens entgegen.


Auszug aus:
„Loslassen!
Der Pfad des lebendigen Geistes“
von Markus Langholf


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Bild von Aggrofrosch: Der Weg I

Donnerstag, 23. September 2010

Planet der Oberfläche



„Oben – an der Oberfläche dieses Planeten ist es einsam und kalt.

Ich kann gar nicht mehr sagen, wie ich dort hin geraten bin oder warum ich immer wieder dort lande. Es ist, als würde man mich auf einen Planeten ohne Liebe und Wärme aussetzen; grad so, als würde es dort gar keine anderen menschlichen Wesen geben.
Und da ich mich so furchtbar einsam fühle, verliere ich mich selber… weil ich aus mir selber „ausziehe“ und mich aufmache, in der endlosen Weite dieses kühlen Planeten nach warmen, liebevollen Lebewesen zu suchen. Doch je länger ich auf der Suche bin, umso mehr vergesse ich mich selbst. So einsam und allein ich mich fühle, so sehr habe ich mich auch selbst verlassen.“



"So etwas gab es bei uns früher nicht!"

"Wart ihr denn damals immer mit euch selbst verbunden? Oder haben wir uns heute nur so sehr an die Hoffnung geklammert, jemanden zu finden, der uns Liebe und Wärme schenkt?
Ist euch denn nicht furchtbar kalt auf diesem Planeten der eisigen Ewigkeit oder halten wir uns alle nur durch das Jagen nach einem menschlichen Pendant selber auf Temperatur?"


"Erst durch Mitgefühl entsteht Wärme;
durch Anteilnahme entsteht Verbundenheit;
durch Annahme entsteht Liebe. "



Für viele Menschen scheint es eine große Anstrengung zu sein, freundlichen und liebevollen Umgang mit ihren Mitmenschen zu pflegen. Es braucht dafür schon eine gewisse Aufmerksamkeit und vor allem offene Herzlichkeit.
Sich zu verschließen scheint dagegen weniger anstrengend zu sein.
Wir tollen lieber doch lieber herum, manchmal wie junge Hunde und wollen unseren emotionalen Hunger befriedigen. Einer eventuell notwendige Abstinenz oder der Beschneidung des Auslebens unserer körperlichen Triebe und Grundbedürfnisse würden wir als eine Art Bedrohung unserer Existenz empfinden.

Doch genau darin unterscheidet wir Menschen uns von allen anderen Existenzen:
Wir sind als einziges Lebewesen in der Lage, uns geistig/spirituell zu entwickeln - auf Gotteserkenntnis hin zu entwickeln. Niemand sonst auf unserem Planeten ist dazu befähigt.
Und da wir allein diese besondere „Gabe“ besitzen, sollte diese nun nicht als bloße Möglichkeit der „geistiger Befriedigung unseres Egos“ genutzt werden, sondern auf die Erfüllung und das höchste Stadium unserer menschlichen Entwicklung hin angewendet werden.


Dieser auf der Oberfläche „unbeseelte“ Planet leidet darunter, dass das Bewusstseinsniveau der meisten Bewohner, trotz weltweitem Informationsfluß durch die Medien und das Internet, immer noch auf den untersten Stufen des Überlebenstriebes verhaftet bleibt, trotz aller Versuche, sich zu zivilisieren.

Viele Menschen leben zu einem großen Teil außerhalb ihres Selbst.
Sie sind ausgezogen, um sich in der Außenwelt auf die Suche nach Wohlstand und Glück zu machen. Viele laufen mit fiebrig glänzenden Augen, seelenarm und oft ohne Mitgefühl, umher, - fahrend, fliegend und reisend unterwegs auf der Oberfläche dieses Planetens und ihres Lebens, niemals bei sich selbst ankommend, nur suchend nach den Befriedigungen ihrer Bedürfnisse in Gestalt von Beruf/Geld/Karriere/Sexpartner/Familie/Kinder/Konsum/Luxus/Urlaub/Alkohol/Drogen ect. oder auch alles zusammen.
"Dabei treffen viele Seelenlose auf andere Seelenlose, die genauso auch aus sich selbst auszogen und deshalb ohne Seele sind. Diese Seelenlosen tun sich dann zusammen, weil sie sich gleich fühlen, und so erfahren nun zu zweit diese Kälte und Lieblosigkeit auf diesem unbewohnten, seelenlosen Planten. "

Wen wundert es da noch, dass wir beim Aufeinandertreffen weiterhin das Gefühl haben, allein zu sein, zu frieren, nicht angekommen zu sein?

Doch nicht alle Menschen sind vollständig ausgezogen; es gibt doch tatsächlich einige unter vielen, die sich ihrer reichen Seele bewusst sind.
Und auch sie machen sich auf, einen Partner, ihren Seelenpartner zu finden.

"Ich weiß nicht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, einen solchen Partner oder eine Partnerin zu finden. Ich weiß nur, wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, bei „sich selbst zu bleiben“, vollständig zu sein und dann auf jemanden zu treffen, der genauso beseelt ist, ganzheitlich lebt und mir „vollem Gepäck“ sein Leben angeht."

Man kann es am Anfang schon als mühsam betrachten, sich selbst mit Körper, Geist und Seele "bei sich" zu behalten, bei Schritt und Tritt mitzunehmen, zu bejahen, zu lieben und authentisch zu leben. Aber mit der Zeit wird es immer selbstverständlicher und leichter, weil dieses Sein unser Wahres Sein ist. Doch spät erst verschwindet dann auch die große Versuchung, einen Teil unseres ungeliebten Ballasts einfach auf unserem Weg durch die Welt in einer dunklen Ecke zu vergessen, abzuwerfen, stehen zu lassen, zu verleugnen, zu verdammen - - - bis in alle Ewigkeit - - - aber eher doch nur bis zu dem Tag, an dem wir auf etwas treffen, dass uns erinnert, uns auf unsere ungelösten, blinden Flecke in unserem Dasein hinweist, und wir dabei dann doch wieder über unser stehen gelassenes Gepäck stolpern. Allerspätestens, wenn wir versuchen, durch unser Seelentor hindurch unserem Glück entgegen zu gehen.


"Das, was in unserer Welt „auf dem Planten der Oberfläche“ passiert, erscheint mir wie ein Spiel, in dem die, die aus sich selbst ausgezogen sind, um das Glück zu suchen, wie Kinder in ein Spiel mit Puppen, Spielzeugautos oder sind heutzutage in ein Spiel der Computervirtualität eingezogen sind, und so das wirkliche, beseelte und liebenswerte Leben nicht mehr auffinden können. "

Wenn die Menschen endlich wieder zu sich selbst zurückfinden, vereinen sie sich auch wieder mit ihrer Seele.“

Erst in dieser neugewonnenen und doch "alten" Ganzheitlichkeit ist es möglich, sich mit anderen Seelen zusammen zu tun. Dann würde auch das Gefühl der Nächstenliebe und der Zusammengehörigkeit wieder aufleben, und wir würden uns zu einem starken Volk entwickeln.
Und in solch einem gesunden Kollektiv wäre es dann auch wieder möglich, bereits vorhandene Schäden an Tierwelt, Natur und Umwelt in unserem Lebensraum zu reparieren und den Planeten Oberfläche bis in seine Tiefen zu heilen.
So, wie uns selbst

Denn wenn der Mensch wieder heil ist, kann auch die Umwelt wieder genesen.
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Stephan. J. Richter photograpiert von David Sunderhauf

Donnerstag, 12. August 2010

Was Ich will





Ich scheine genau das zu wollen, was ich tue,
– das Dilemma ist nur, dass ich nicht verstehe, was das für mich bedeutet.

Manchmal betrachte ich Ereignisse in meinem Leben als unerwünscht, weil ich die dabei aufkommenden Gefühle nicht mag.
Doch übersehe ich dabei, dass ich doch selber der Urheber meiner persönlichen Umstände bin.

„Ich kann eben nicht aus meiner Haut“.
Ein Umstand, dem ich verdanke, dass ich mich auf eine Weise verhalte, die ausschlaggebend ist für meinen eigenen Erlebniskosmos.

Ich kann genau beobachten, wie ich der Autor meiner Lebensgeschichte bin, weil ich die einen Dinge als positiv und stimmig annehme und die unpassenden als negativ bewertet ablehne. So schreibe ich nicht nur „meine Geschichte“, sondern bin auch noch der Zuschauer auf der Tribüne, lache und leide mit der Hauptdarstellerin, mit der ich mich so gut identifizieren kann. Wie im Kino oder im Theater - mich selbst spielend und gleichzeitig beobachtend – ich bin eine Schauspielfigur und parallel der Zuschauer, eine Rolle spielend, einstudiert nach festgelegtem Drehbuch, welches … wer … schrieb?

Diese „programmierten Handlungen“ können doch umso mehr mit Gleichmut betrachtet werden, wenn auch klarer wird, dass die bestimmten Reaktionen nur bestimmten angelernten Mustern folgen. Das geht genau so lange weiter, wie die emotionalen Antriebe dafür noch vorhanden sind und/oder weiter gespeist werden.

Das Gefühl der Spielfigur erscheint manchmal so klar und sogar auch absurd, wenn man im gleichen Moment das Spiel durch schaut, in dem es stattfindet. Die Urheberschaft wird so deutlich, dass der „rote Faden“ des Spiels abreisst oder die Handlung ihre „emotionale Ladung“ verliert. In diesen Momenten kann ein Miteinander ohne antreibende Muster möglich werden. Oftmals aber kann das Spiel nur unverändert fortgesetzt werden, weil eine plötzliche Änderung der Spielregeln durch die Teilnahme unbewusster Personen leider unmöglich ist.
In solchen Momenten kann für einen bewussten Menschen die entsprechende Szene im Leben noch surrealer erscheinen.
Dennoch wird sich durch die Klarheit EINES Menschen die „Atmosphäre“ der Situation zum Positiven verändern.

Das interessanteste an dem Durchschauen der Lebenssituationen ist, dass man „selber“ nichts von alldem inszenieren kann, weil erst duch die Distanz zur persönlichen Verantwortung für die Handlung- das Loslassen - das Erkennen der Wahrheit ermöglicht.

Das oben Geschriebene mag für den einen oder anderen womöglich sehr abstrakt klingen, aber vielleicht erklärt die Redensart: „neben sich stehen“ etwas besser, was ich darstellen möchte. Bleibt aber dann noch immer die Frage, wer neben wem steht, oder welches die „richtige“ Seite ist, auf der man stehen solle.






Doch je öfter diese teilweise als skurril empfundenen Situationen auftreten, umso klarer wird die Bedeutung, die dahinter steht:
Nämlich dass der Mensch den größten Teil seines Lebens durch seine Reaktionsmuster gesteuert durch das Leben geht.
Wie in einem Film, in dem der Weg beschrieben wird, während man ihn geht.


Aber:
Wer will diese Wahrheit wirklich wissen?
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Bild von Zeppelin: "Kleinkunst"

Donnerstag, 1. Juli 2010

Im Land des Vergessens





„Ich träumte, dass ich fliegen konnte und flog über das Dorf, in dem ich lebte. Ich fühlte mich frei und schwerelos, völlig unbefangen und bar jedem Leid.
Ich war eine Königin des Himmels und schwebte frei in der Luft wie ein Vogel. Nichts war geblieben von menschlichem Mühen und Pflichten – nur das Fliegen war da, und „Ich“, die flog…“

In meiner Kindheit hatte ich oft diesen Traum und ich lebte oft völlig selbstvergessen, wie es eben nur Kinder können.

Damals wusste ich genau, wann ich wach war.
Und wenn ich wach war, konnte ich nicht mehr fliegen…
Heute weiß ich nicht einmal mehr, wann ich träume und wann ich „wach“ bin…

Wenn ich morgens von meinem Wecker geweckt wurde, stellt sich eine „reale“ Welt für mich dar, in der ich mich dennoch immer mehr als Träumer wähne. Das, was ich um mich herum sehe, wahrnehme und erlebe, kann ich oftmals nicht mehr für „wahr“ halten. Und dennoch erscheint es realistisch. Doch welches ist der Traum, wann weiß ich, dass ich schlafe und wann bin ich wach?

So viele Bücher habe ich gelesen von Erwachten, Erleuchteten und weisen Menschen; so viele Texte gelesen, in denen ich immer wieder eine Art von Traumland entdeckte, und mich selbst manchmal beim Lesen in diesem Land wähnte. Auf der anderen Seite habe ich auch so viele schlimme Nachrichten im Fernsehen gesehen, bei denen ich dann immer dachte, auch das KANN nur ein Traum sein, aber ein Alptraum. Meistens schalte ich den Apparat dann ab, und wenn ich mich dann schlafen lege, wird auch mein eigenes „Fern-sehen“ ausgeschaltet und ich drifte wieder in einen anderen Traum … aber wohin „gehe“ ich wirklich – was ist denn wirklich „wirklich“?

Traum oder Realität?

Irgendwo las ich mal die Äußerung, dass das Gehirn uns „Dinge“ aufzeigt, die aber in Wirklichkeit gar nicht existieren, sondern dass unser Gehirn aus dem Äther (oder woher auch immer) seine Impulse bekommt… Klingt im ersten Moment richtig interessant und spannend, aber im zweiten Moment fragte ich mich dann: „Welches Gehirn denn…???

Und wieder wusste ich nicht, wovon die Rede war, konnte nicht sehen, ob es ein Traum ist oder die Realität.
Dann wurde gesagt, Gott selbst träume uns nur, uns gebe es gar nicht…!?
Okay…. dann spricht, spielt und arbeitet Gott also die ganze Zeit mit sich selbst...?!
Oder sind wir doch nur Geistwesen, und daher der Traum vom Fliegen…?


All meine Fragen werden wohl zu „Erdenzeiten“ nicht beantwortet werden.
Die einzige Antwort, die mir wieder einfällt ist:
Ja, alles ist richtig und falsch, und falsch ist auch richtig.
Ich „glaube“, in unserem menschlichen Dasein können wir die Bandbreite und Höhe der Existenz, Gott, des All-Eins nicht wahrnehmen, nicht einmal erahnen.

Auch viele gut-gemeinte Ratschläge hörte ich in meinem Leben; viele Hinweise darauf, was ich tun solle, wie ich denken solle, wer dieses „Ich“ sei und was Es nicht sei;
aber alles, was der Mensch sagt oder denkt, kann dem "Kern" nicht einmal nahe kommen…

Ich kann lange mein Ego beobachten, und treffe immer auf die gleiche Type…
Ich kann mich fragen, wer ich bin, und treffe auf die gleiche Type…
Ich kann den „Channelern“ zuhören und den Weisen lauschen, es lauscht immer nur die gleiche Type….

Eine Zeitlang dachte ich, ich hätte mich „ganz schön weit entwickelt – spirituell und so…
Interessanterweise war es aber so – je mehr ich verstanden habe, von all dieser Spiritualität, und je mehr ich scheinbar verlor von meinem Ego- gehabe und meiner Egozentrik, bin ich mir selbst dennoch immer nur näher und näher gekommen ( – immer der gleichen Type!).

Diese Type tickt nun manchmal anders – diese Type hat etwas gelernt aus den ganzen Jahren des Selbststudiums, reflektiert nun anders, aber reagiert oftmals noch genauso wie die alte Type nach alten Mustern.
Aber diese Type ist sich dessen nun bewusst.
Jetzt bin ich mir dieser Fernsteuerung und meines eigenen Funktionierens gewahr!

Manchmal versuche ich dann immer noch, mir selber Einhalt zu gebieten,
weil ICH (= Gehirn) dann denke, eigentlich will ich das da nicht, was ich gerade tue oder fühle – ich bin doch ganz anders… (immer dieselbe Type!!), …äh, möchte gerne anders sein…
Aber ich versuche nicht mehr so lange und nicht mehr so häufig einzugreifen, weil es eh nichts ändert, …und siehe da, je weniger ich versuche, mich zu ändern, umso mehr fallen diese automatischen Muster ab, beherrschen mich nicht mehr länger.

Und wie sieht nun (einer) unser(er)Tra(ä)um(e) aus? ---- sieht doof aus, der Satz, ich weiß, aber genauso verschachtelt ist das alles ----

Ein Traum ist, dass wir denken, dass wir anders sind, als wir gerade sind.
Wenn wir uns als Beispiel die Pflanzen anschauen, sehen wir bei ihnen verschiedene Wachstumsstadien – und genauso ist es auch bei uns. Nur dass bei uns nach dem Wachstum des menschlichen Körpers das Wachstum des Geistes fortschreiten sollte, …was leider viele Menschen mit der Steigerung der Intellektualität, des reinen Wissens, verwechseln.

Der Geist entwickelt sich zwar auch durch Hilfe von Wissen, aber er häuft Wissen nicht an, sondern er wird weise, das ist wohl der größte Unterschied.
Solange wir noch in unzähligen Träumen verwickelt sind und auch von ihnen durchwoben, gibt es noch „viel zu verstehen“. Dabei erstaunt mich persönlich am meisten, wie sehr mein Verstand mich verwirren kann aber auch gleichzeitig der größte Rechenspezialist ist, der mir hilft, meine Erkenntnisse zum Durchbruch zu bringen.
Und das mache ich am liebsten, wenn ich hellwach bin – auch wenn ich immer noch davon träume, herauszufinden, wer ich wohl in "Wirklichkeit" bin.

Montag, 28. Juni 2010

Der Sog des Daseins




Kürzlich las ich über emotionalen Schmerz und dem Versuch, ihm auszuweichen. Desweiteren las ich in einem Buch über eine Diskussion, was das Leiden überhaupt sei.

Einer sagte in diesem Buch: „Leiden ist der Hunger nach dem, was man nicht hat.“
Ein Anderer war der Meinung: „Das „Durchgehen“ durch das Leiden macht einen Menschen erst seelisch stark.“
Ein Dritter: „Leiden ist ein Zeichen von Schwäche“
Und als letztes äußerte ein Teilnehmer die Meinung, dass man „an der Liebe zu Gott“ leide.

Aber: was ist das Leiden wirklich?
Und: können wir es wirklich vermeiden, es umgehen?
Und was macht das Leid mit uns, wenn es „uns heimsucht“?

Ein Thema unserer Weltgeschichte, unserer Evolution. Leid ist schon seit jeher ein ständiger Begleiter in unserem Dasein.

Zur näheren Betrachtung muss ich wieder beim Denken beginnen.
Meine eigene Interpretation eines Ereignisses ist ausschlaggebend dafür, wie ich eine Situation erlebe. Es ist richtig, dass das Denken immer erst „danach“ eintritt, indem ich ein Ereignis im Nachhinein nach meinen Maßstäben betrachte und bewerte. Erst dadurch benenne ich etwas als gut oder schlecht, angenehm oder schmerzhaft. Selbst, wenn ich mich völlig „klar“ und bewusst wähne, kann ein Ereignis mich augenblicklich überrollen und mich in meinen bewertenden Verstand ziehen, mich "unbewusst" machen – so dass ich den Zusammenhang im Großen (meiner Entwicklung und der Menschheit Entwicklung) aus den Augen verliere.

Doch auch wenn ich vom Intellekt her verstanden habe, dass eine Begebenheit ausschließlich aufgrund meiner persönlichen Muster und Programmierungen analysiert und bewertet wird, komme ich aus diesem Automatismus nicht heraus. Sobald das Leben mich herausfordert, stelle ich mich ihm – mit all meinen Instinkten, Reaktionsmustern und Verteidigungsstrategien; mit meinem Überlebenstrieb, meinem Revierverhalten und meinem Hunger nach Leben; mit meinem Glauben, meinem Sehnen und all meinen Wünschen, die ich zu verwirklichen trachte, … so lasse ich mich vom Leben in das Dasein als Mensch hineinziehen. Und als Mensch reagiere ich. Als junger Mensch sehr spontan und vielleicht rebellisch, als Mensch mittleren Alters mit Erfahrung und Weitblick, und als alter Mensch mit weiser Voraussicht.

Mensch sein heißt leiden und Schmerz empfinden, so wie Mensch sein auch genießen und lieben bedeutet.


Je mehr ich sehe, was mir blieb, und wenn ich den Rest von dem, was noch übrig war, (nachdem mir der größte Teil meiner Anhaftungsmöglichkeiten bereits auf anderem Wege „abhanden“ gekommen war), auch noch loslasse, umso besser kann ich erkennen, warum ich „hier“ bin. Und auch, dass ich immer noch an "Dingen" festhalte.

Manche sagen, dass Gott durch uns lebt, doch beim besten Willen finde ich NIEMANDEN, dem ich mich gegenüber stellen könnte, um zu fragen, was er durch mich wirken möchte. Andere sagen, wir haben Aufgaben zu erfüllen; doch stelle ich fest, dass es gleichgültig ist, was ich tue - irgendjemandem gefällt es immer nicht oder erst recht dann. Dritte meinen wiederum, es ist alles Zufall und niemanden schert’s, was hier auf Erden abgeht …

Doch ich meine, all das ist richtig und all das ist falsch. Es sind Meinungen, geboren aus Ansichten, Geschmacksfragen und Glaubensdogmen.

Leid und Schmerz ist nur die Trennung von Gott (was oder wer auch immer das ist…),
also die Trennung von Liebe, von Annahme.
Und sehr wohl tragen wir die Verantwortung für das, was wir tun, als auch dafür, was wir nicht tun und sogar dafür, was wir daraus lernen oder eben nicht. Schmerz ist ein Hinweis darauf, anzuhalten, innezuhalten; was beim körperlichen Schmerz oftmals sehr gut funktioniert. Aber, wenn es um seelische Pein geht… rennen wir munter weiter in die Irre und wundern uns, wenn sich unsere Ignoranz über unser Befinden dann auf andere Weise, vielleicht als Krankheit in unserem Körper festsetzt. Das, was wir nicht sehen wollen, stellt sich uns immer wieder in den Weg, zwingt uns zeitweise in die Knie und blickt uns fest in die Augen und sagt: „Halt ein, dies ist der falsche Weg, die falsche Sicht. Schaue tiefer! Lasse Dich ruhig umherwirbeln vom Sog des Lebens aber siehe dann, was es Dir gebracht hat. Lerne aus Deinen Erfahrungen, sei klug und aufmerksam. Betäube Dich nicht, um gefühllos zu werden. Fühle und spüre, was Es Dir sagen will!“

Entwicklung bedeutet, an uns selbst zu arbeiten, den Schmerz verstehen zu lernen, uns selbst nach Ursachen zu durchforsten und den Dingen auf den Grund zu gehen. Dafür kann man heutzutage auf allerlei Hilfen zurückgreifen. Siehe die zahlreichen Bücher und das Internet.

Was wir daraus machen, ist dann die Quintessenz unseres Lebens, das so einzigartig ist wie unser Fingerabdruck. Doch so sehr wir uns auch immer wieder in den Strudeln unseres Lebens umherwirbeln lassen, und auch mit dem Wissen, dass jedes Ereignis unserer Erkenntnis dient, sollten wir uns doch immer wieder aus diesem Sog zu befreien suchen und in den Tiefen unseres Daseins nach den Antworten auf die großen Fragen des Lebens suchen.

Der Sog unseres Daseins führt uns zuerst in schmerzhafte Tiefen des menschlichen Lebens.
Aber unser Verständnis sorgt dafür, das nachher nur mehr tiefes Schauen bleibt.

Dienstag, 22. Juni 2010

JETZT ist das Leben





Bei allen Wirren und Hindernissen, allem Ärger und Kummer, allen Lieben und Leidenschaften bleibt doch immer nur DAS Leben übrig, wenn das Durcheinander der Emotionen sich gelegt hat.
Das Leben besteht doch aus dem ER – Leben und nicht aus Stillstand oder Rückschau auf das, was einmal war. Wenn ich den Blick nicht mehr auf die Erinnerungen richte und die Gedanken nicht in die Zukunft schicke, bin ich in der Realität angekommen.

Jüngst sprach ich mit einem Freund darüber, wie ich das Leben empfinde,wenn ich nicht mehr nachdenke (grüble) und mir keine Sorgen mehr mache,sondern das Leben auf mich zukommen lasse und erst dann, wenn ein Ereignis da ist, damit umgehe. Ich bin auch so dreist in meiner „Jetzt und Hier“- Ansicht, dass ich behauptet habe,jegliches Denken sei nicht normal. Bitte seid nicht schockiert über diese Aussage, sondern denkt (wie paradox diese Aufforderung jetzt ist…) einmal darüber nach, was ich jetzt sage: Kein Tier auf dieser Welt denkt darüber nach, ob es heute was zu fressen bekommt,sondern jagt seiner Beute nach, wenn sie in sein Blickfeld gelangt. Nur wir Menschen sorgen uns und leiden an einer imaginären Angst vor dem Leben.

Vielleicht sollten wir verstehen lernen, dass das Jetzt und das Hier einfach das Leben ohne darüber nachzudenken ist.
Manchmal habe ich das intensive Gefühl, dass der Mensch sich in seinen Gedanken verliert, sich in seinen Vorstellungen und Ängsten verirrt und nicht mehr in der Lage ist, geradeaus durch ein Fenster zu schauen, ohne dass diese Handlung vorher einen Umweg über das Gehirn machen muss.

Erleben ist das, was sich vor meiner Nase befindet, OHNE es zu interpretieren und in meinen Vorstellungen in das zu verkleiden, was ich gerne hätte oder was mir angenehm erscheint.

Gestern saß ich auf dem Zahnarztstuhl zu einer „tiefgründigen“ Behandlung.Ich hatte eine örtliche Betäubung erhalten auch noch mal extra darum gebeten,zu warten, bis sie auch wirke… :-)Klar, ich hatte Angst…, entspannte mich aber dann doch bald und beobachtete meine körperlichen Empfindungen während der Behandlung. Meine Angst verschwand dann gänzlich und zum Ende der Behandlung war ich so tiefenentspannt, dass ich nachher kaum Autofahren konnte. Nebenbei angemerkt: Ich war früher ein Angstpatient und ging NICHT regelmäßig zum Zahnarzt, sondern erst, wenn die Schmerzen nicht mehr zu ertragen waren. (Mittlerweile habe ich ein intaktes (runderneuertes!) Gebiss...)

Lange Rede, kurzer Sinn:
Die Angst hindert uns so oft an der Wahrnehmung des Lebens, dass wir verlernt haben,
unser Leben authentisch zu leben.

Auf dem Zahnarztstuhl unter den Händen der Ärztin fühlte ich mich geborgen und sicher,und ich bin froh darüber, dass es kluge Ärzte gibt, denen ich mich anvertrauen kann.

Doch eigentlich habe ich mich schon längst Gott anvertraut, - das ist das Beste, was ich tun kann. Denn wirklich aufgehoben bin ich nur bei IHM.
Der ganze Rest ist irdische Bestimmung,
Karma.
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Bild von Muschelschupser: In meine Hände legt eure Sorgen

Donnerstag, 10. Juni 2010

Authentizität und Ego




Schon häufiger wurde mir nachgesagt, ich hätte ein „starkes Ego“. Jedesmal klang es für mich so, als wäre ich verurteilt worden, und ich wartete auf meine Hinrichtung… :-)
Was ist denn falsch daran, sich selbst wichtig zu nehmen und achtzugeben, dass man/frau nicht „übern Tisch gezogen wird“? Gar nichts ist falsch daran.

Dieser Blog ist von mir aus spirituellen Gründen eröffnet worden, und Anfangs dachte ich sogar, ich hätte anderen Menschen etwas "Schlaues von mir" mitzuteilen, was sie unbedingt erfahren müssten.

Ihr, die ich für mich als „meine Leser“ bezeichne und als Freunde, die mich so akzeptieren, wie ich bin, werdet gemerkt haben, dass von den anfänglichen Themen nicht mehr viel übrig geblieben ist.
Ich bin nicht mehr auf der Suche nach Wissen, Weisheit oder dem Erwachen, wie dies einst der Fall war. Mein Leben hat mich vor unterschiedliche Situationen gestellt und ich empfand es als Aufforderung, mit diesen Begebenheiten umzugehen und irgendwie klarzukommen.

Das, was mir dabei selbst am meisten aufgefallen ist, war, das jede Woge im Leben mich hochspült und auch wieder runterkommen lässt und ich mit jeder Welle, die ich annehme, mich selber etwas besser verstehe, genauso auch wie das Verhalten anderer.

Das Leben ist das Einzige, wenn ich mich fragt, was sich lohnt, verstehen zu wollen, und es ist das „Einzige“, was wir (im Moment) haben. . .
Jeder Mensch ist so, wie er ist, und im Gegensatz zu anderen Menschen nur mit unterschiedlichen Genen, sprich: Talenten, Neigungen, Schwächen und Stärken ausgestattet.

Ich für meinen Teil habe festgestellt, dass es sich nicht lohnt zu hassen und eigentlich auch nicht (einzelne Personen ausschließlich) zu lieben – denn ich wähne mich immer wieder wie auf einem Bahnhof, auf dem die Menschen kommen und gehen und ich einzig dem bunten Treiben zuschauen kann.

Aber was ist nun mit dem Ego?
Ich finde meins nicht mehr, oder, besser gesagt: ich finde nichts mehr, was ich eliminieren oder ablehnen oder verbessern oder ändern müsste an mir. Nicht weil ich vollkommen wäre - oh nein – weit gefehlt. Sondern weil ich gemerkt habe, dass die Akzeptanz seiner Selbst das einzige ist, was Sinn macht, wenn man sich mit offenem, ehrlichen Blick selber betrachtet und sich fragt: „Was will ich eigentlich selbst, wer bin ich und was soll ich hier?“
Und komischerweise – je mehr ich mich selbst akzeptiere mit all meinen Stärken und Schwächen, umso eher kann ich auch alle anderen akzeptieren. Und sie mich.

Ablehnung macht schwach – Annahme macht stark.
Hass raubt Energie – Liebe bringt Energie.
In meinen Augen gibt es kein sogenanntes „Ego“. Denn mit dem Glauben an ein Ego würde ich einen Teil von mir abspalten, der aber zu mir gehört; der, so sehr dieser Teil mich vielleicht gerade nervt oder auch andere Menschen stören mag, momentan trotzdem zu mir gehört und einen Teil meiner Mentalität darstellt.

Meine Wahrheitsliebe hat schon viele Menschen von mir fort getrieben, weil sie die Wahrheit nicht hören, nicht verstehen, nicht ertragen konnten oder wollten. Aber was gibt es anderes, als die Wahrheit? Wenn ich mich mies fühle, weil jemand mir verbal ins Gesicht „schlug“ (natürlich nicht mit Absicht), warum soll ich ihm und mir etwas vormachen und gute Miene zum bösen Spiel machen, und unterschwellig bleibt die Verletztheit bestehen und nagt an mir?
Da spreche ich es lieber offen an und möchte die Situation klären, damit der Stachel aus der Beziehung entfernt wird.
Wie viele Menschen ich wohl kenne, die die Wahrheit vertragen???
EINEN.

Es ist KEIN Werk eines ominösen Egos, wenn ich den Wunsch habe, freundlichen und netten Umgang zu pflegen, sondern die Basis eines zwischenmenschlichen Kontakts, der auf Freundschaft fußt.

Ich liebe euch alle.

Ich habe immer noch eine Beziehung zu Allem und Jedem, aber ich mag mich auch entscheiden, diese Beziehungen zu leben oder ruhen zu lassen oder zu vergessen

Das Ego ist nichts weiter als der Zustand einer momentanen vorherrschenden Mentalität.
Sie ist ein Wesenszug von uns, der sich jederzeit verändern kann, denn wir sind nun mal in einen Körper hineingeboren, durch den wir mit Emotionen und Empfindungen ausgestattet werden.
Und nichts ist flüchtiger als eine Emotion.

Also was soll ich willentlich an mir zu ändern trachten, wo ich doch sowieso durch die Wellen des Lebens mal oben und mal unten bin oder vielleicht sogar das Glück habe, in ferner Zukunft mich eher auf einem ruhigen Wasser dahintreiben zu lassen.

Wenn ich diese Wogen meines Lebens als Gottgegeben annehme und mich höchstens mal frage: „Ups, es geht wieder los. Was hat das Leben (Gott) diesmal wieder für Aufgaben für mich bereit? Was ich wohl diesmal lernen soll?“, stelle ich mit der Zeit fest, dass ich zwar hin und her geworfen werde, aber mich in meinen Inneren nicht von der Stelle bewege.

Sollte es dann mal eine Zeitlang wieder richtig ruhig und gemächlich zugehen wird mir vielleicht immer mehr klar, dass ich mich überhaupt nicht verändert habe durch die aufgetretenen Ereignisse.

Nur meine Oberfläche, hat nicht mehr ganz so viele Ecken und Kanten, an denen sich die Wellen noch brechen könnten.
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Bild von Knipsermann: "Sturm"

Dienstag, 8. Juni 2010

Menschliche Wahl




Soweit ich zurückdenken kann war mein Denken und Handeln durch Liebe bestimmt.
Nun war es fürwahr nicht so, dass ich behütet und umsorgt aufgewachsen wäre und ständig liebe Menschen um mich hatte, sondern ich habe geliebt, und zwar bedingungslos.
Alles was in mein Leben trat – nur unterschiedlich je nach seiner Art, wurde von mir geliebt und in mein Herz geschlossen. Meine Spielzeuge habe ich geliebt, bis sie auseinander fielen, alles, was auftauchte, wurde in mein Leben aufgenommen und als Schatz betrachtet – was ich verschenkte, verblieb in meiner Erinnerung als wertvoll, genauso wie der Beschenkte. In meinem Gedächtnis wurde alles, was ich erlebte, was gesagt wurde, abgespeichert und die Gesichter der Menschen wurden „innerlich fotografiert“. Als einziges verblieben die abstrakten Dinge, wie z. B. Mathematik und Geometrie ohne Bezug zur Realität mir immer ein unlösbares Rätsel.
Für mich bedeutete vieles, was ich beginne, den Anfang einer Beziehung, vor allem in den Begegnungen mit Menschen.

Mit dieser Art zu leben zeigt sich mir oftmals, dass ich damit in einer, anderen Menschen oft unzugänglichen Realität lebe. Vielleicht zu Recht…

Doch ein Mensch mit der Mentalität des Augenmerks auf das Ausleben von kurzlebigen Befriedigungen, des Konsumrausches, unzufrieden in einer Partnerschaft, in der „Funktionieren“ vorausgesetzt wird, wo im Job immer höhere Leistungen zu erbringen sind, er doch jederzeit austauschbar ist, verschwunden in der allgemeinen Konformität – solch ein Mensch werde ich niemals sein.

Ich sah oft eher, wie diese Welt an „mir vorüberzieht“, wie diese Welt braust und tobt, Autos ohne Unterlass hin und her rasen, Geld und Ware hin und her geschoben wird, Menschen ausgebeutet, benutzt und fallen gelassen werden, Wellness und Urlaub „konsumiert“ werden – ein Hetzen und Treiben an der Oberfläche des Seins – keine Zeit mehr, Erlebtes zu genießen, Eindrücke zu verinnerlichen, geschweige denn eine Beziehung zu irgend etwas aufzubauen.

Doch nun spüre auch ich in mir das Verlangen, meinem persönlichen Stress und der Last der von mir abgeforderten Pflichten entfliehen zu wollen; spüre, dass meine Aufmerksamkeit sich darauf richtet, dem Alltagswahn entkommen zu wollen, in dem ich mich doch selbst gefangen halte – und stelle fest, dass diese Beziehungen es sind, die mich an diesen Dingen festhalten lassen und ich mir selber Schaden zufüge mit meiner bedingungslosen Liebe zu Bewährtem.

„Leben in rasanter Fahrt auf der Überholspur meiner Bedürfnisse, vorbei rasend an meinem eigenen Dasein, das zurückgelassen und unbeachtet in dem Wahn des Zeitmangels beginnt, sich selbst zu vergessen. Hastend und Fluchend in ständiger Eile, suchend, meinen eigenen Eindruck, das Leben zu versäumen, zu entkommen, indem ich noch schneller auf meinen eigenen Abgrund zulaufe.
So habe ich mich selbst einmal umrundet, stehe nun erneut vor mir und blicke auf mich Selbst!

Die Anforderungen unserer schnelllebigen Zeit drohen auch mich aufzuzehren.
Ich schaue auf mein Leben und sehe mich ihm ausgeliefert, ohne eine einzige Möglichkeit, diesen rasenden Zug der vorwärtsschnellenden, wahnwitzigen Ideale von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft als Einzelner positiv beeinflussen zu können.

Die Entscheidung, mitzurennen oder stehenzubleiben in diesem ewigen Dauerlauf, der außer meiner persönlichen Erschöpfung bis zur Ohnmacht oder dem Niedertrampeln durch die nachfolgenden Massen keinerlei menschliche Ergebnisse bringt, erscheint mir nur als Wahl zwischen den zwei verschiedenen Möglichkeiten, auf welche Art ich meinem NOCH gesunden Organismus Schaden zufügen möge.

Die einzig vernünftige Wahl, die mir bleibt, ist, diesen Wettlauf mit mir selbst und dieser Art von Leben aufzugeben und meine persönliche Niederlage in Kauf zu nehmen. Mir bleibt deshalb nur, mich für mich selbst zu entscheiden - mich selbst nicht aufzugeben und die Tiefe meines Daseins zu erhalten. Nicht mehr länger wie ein Flugzeug über die Oberfläche meines eigenes Lebens hinweg zu rasen und nur noch sinnend in die Tiefe zu schauen mit dem Gedanken: „Oh, schau doch mal, wie schön es dort unten aussieht… wie gerne möchte ich dort sein…!

Also halte ich inne in diesem Langzeit Rennen der Steigerung der Gewinnzahlen des globalen Wahnsinns und gebe mich als „schwacher Verlierer“ zu erkennen, verliere dadurch mein „Gesicht“ und jegliche Anerkennung als „Leistungsträger“, und enttäusche alle anderen,
um mir selber treu zu bleiben…


.. denn nur so gewinne ich mein Sein zurück.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Klangkörper





Inspiriert durch Louise



In meinem Post „Matruschka“ war die Rede von Entdeckungen
im Außen, die hohl und leer erscheinen.
Hier möchte ich nun von unserem reichen Innenleben sprechen,
in dem sich alles abspielt.


Es ist schon sehr verwirrend, von „Innen“ und „Außen“ zu sprechen, als gäbe es zwei verschiedene Welten – die Eine in uns und die Andere außerhalb von uns.

Im Grunde ist es so, dass die „äußere Welt, also alles, was sozusagen „nicht Ich“ ist, uns im Inneren bewegt, uns animiert, uns provoziert, berührt, Emotionen hervorruft und uns zu Handlungen veranlasst. Man könnte unseren Körper sowohl als Instrument für das Leben und das Funktionieren in dieser materiellen Welt als auch als einen Klangkörper bezeichnen, auf dem „die Welt spielt“, …Reaktionen hervorruft.

Entsprechend der Kultur, in der ein Mensch aufwächst, werden bestimmte Ansichten und Auffassungen über bestimmte Themen geprägt, sowie Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale entwickelt, die maßgebend dafür sind, wie ein Mensch auf bestimmte Situationen reagiert und wie er sich seiner Umwelt gegenüber ausdrückt.
Typische Beispiele zeigen sich zum Beispiel in Aussagen wie: So beherrscht ist der „kühle Nordländer“, oder das feurige Temperament der „hitzigen Südländer“.

Unser Erleben spielt sich ausschließlich in unserem Inneren ab. Ausgelöst durch Ereignisse oder Anforderungen im Außen reagieren wir aus dem Inneren heraus. Sind wir zum Beispiel glücklich oder verliebt, werden wir überschwemmt von positiven Gefühlen; sind wir verärgert oder deprimiert, beherrschen uns eher negative oder ablehnende Gefühle. Planen wir etwas für unser Leben, rechnen wir, gehen einkaufen oder fahren Auto, werden unsere Handlungen (hoffentlich …;-) ) überwiegend vom logischen Denken gesteuert.

Aber in allen Fällen spielt sich das Leben in unserem Inneren ab.
Allein der Anstoß, die Inspiration, kommt von außen.

Geht man nun aber davon aus, dass ALL DAS – was in unserer materiellen Welt existiert (einschließlich unserer Körper) – IN Gott existiert und die Welt von Gott geschaffen und auch durchwirkt ist, dann gibt es noch nicht mal mehr ein „Außen“, wie wir es uns vorstellen, und mit Sicherheit kein "außerhalb von Gott".
Das mag durchaus kompliziert klingen, wenn man versucht ist, diese Wahrheit intellektuell zu erfassen – so wird uns das auch nicht gelingen. Auf der geistigen Ebene aber kann man erkennen, dass alles EINS ist…

Diese Erkenntnis kann sich so äußern, dass einem die Außenwelt hohl und leer „erscheint“, weil man zentriert im inneren Erleben "wohnt".
So sieht man auch, dass einem die „Außenwelt zwar Inspiration sein, aber auch wie eine Art Kirmes erscheinen kann, gleich einer großen Spielwiese, auf dem der Mensch herumtollt.

Doch diese Spielwiese ist Gottes „Acker“ auf dem der Mensch lernen kann,
zu einem anderen, tieferen, sinnerfüllten Dasein heranzureifen.

In dieser Reife entdeckt der Mensch seinen ureigenen inneren Reichtum,
der, im Gegensatz zu äußeren Dingen,
ein Königreich ist,
in dem Du alleine herrschst.
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Bild von ArgonR:
"Siluette"

Mittwoch, 19. Mai 2010

Matroschka


Ich bin müde geworden und überdrüssig der "Suche nach dem Leben".


Vieles kommt mir hohl und leer vor und hat den Anschein dieser russischen Puppe (Matroschka), in der, wenn man sie öffnet, immer nur die gleiche hohle Puppe steckt, nur jedes Mal etwas kleiner – bis zuletzt nur noch die Leere übrig bleibt. Oftmals entpuppt sich eine Entdeckung als innen leer,
wenn ich unter die Oberfläche schaue.

Doch dabei weiss ich in meinem Inneren von einer Welt, einem ganzen Universum,welches gefüllt ist mit Bildern, Gefühlen, Gedanken und Vorstellungen. Ein Reichtum, eine Fülle von grenzenlosem Leben.
Lebendig durch das Wachstum, dem Geist, der Seele und den Empfindungen,
bei denen es keinen Anfang und kein Ende gibt.

Dort herrscht ein Vorhandensein von allem, was ich jemals wahrnehmen kann
und ein Versprechen von dem, was ich noch gar nicht kenne.
Es scheint wie ein Wunder, dass all dieses genügend Platz in mir findet,
soviel Raum, um mein gesamtes Dasein in mir zu beherbergen.
Doch wie kann ich, ein Mensch, die ganze Welt in mir tragen,
in der ich selbst zuhause bin?


Dennoch ist es so.

Umso unvorstellbarer erscheint mir deswegen,
dass diese Welt NICHT in JEDEM Menschen vorhanden sein soll,
– denn das ist sie - wahr und wahrhaftig.

Jeder Mensch ist im Inneren gleich!
Vielleicht ist der eine Mensch größer von der Statur oder auch kleiner,
vielleicht ist er älter, jünger, schwerer, leichter,
vielleicht ist er männlich vom Geschlecht und von anderer Herkunft,
– aber im Inneren, in der Herkunft seiner Seele,
der Existenz vor Gott - doch GLEICH MIR.
Wie kann ich, angefüllt mit Wundern, mit Herrlichkeit,
durchwoben mit allen Möglichkeiten des Seins,
erfüllt mit allen Empfindungen, dessen ein Mensch nur fähig ist,
… wie kann ich da denken – jemand wäre nicht wie ich?

Dieser Reichtum im Inneren, gleicht einem Königreich.
Und dieses Reich trägt jeder Mensch auf dem Grund seines DASEINS,
– wie kann er dessen NICHT gewahr sein?



"Ich tanze auf Dich zu und lache – doch Du erklärst mich für verrückt;

Ich glaube an Gott und Jesus Christus – doch Du nennst meinen Glauben lächerlich;

Ich liebe Dich von ganzen Herzen – Doch Du fragst mich, was ich von Dir wolle;

Ich schreibe Gedichte und widme sie Dir – doch Du nennst sie skeptisch: „ganz nett…“;

Ich erzähle Dir von meinen spirituellen Gedanken – doch Du empfiehlst mir einen Psychotherapeuten;

Ich frage Dich nach Deinen inneren Werten und Deiner Authentizität,
– doch Du wendest Dich ab von mir und lässt mich stehen,
wie jemanden, der Dich zutiefst beleidigt hat. "

Du, Mensch, der Du die ganze Welt in Dir trägst,
– schaue dorthin, wovon Du Dich vor Urzeiten abgewendet hast.



Mögen unsere Augen geöffnet werden für die Schönheit der Welt,
die Du in Dir trägst.

Mögen unsere Ohren lauschen dem lieblichen Klang der Stimme Gottes,
der in uns wohnt, und durch den wir sind.

Mögen unsere Hände berühren die Sanftmut unseres Daseins,
die durch uns wirken kann,
wenn wir uns öffnen und mit den Handflächen nach oben weisen.

Möge unser Geist weit werden für die Herrlichkeit unseres inneren Soseins,
welches sich vermischt mit unserem Gemüt und Eins wird mit der Welt.

Möge unsere Seele genesen von der Verwirrtheit des irdischen Daseins, damit unsere Augen wieder erstrahlen in Liebe und Güte und unsere Großzügigkeit widerspiegeln.

Mögen wir unsere Herzen wieder entdecken, unsere Körper gestrafft werden, unsere Worte mit Wahrheit erfüllt und unser Dasein mit Authentizität, Natürlichkeit und Echtheit belebt werden,durchdrungen, gestärkt und erfüllt von Reichtum unserer inneren Königreiche…

…so werden wir entdecken und verstehen, dass die Welt,
das ganze Universum und alle Existenz in uns ist… UNSER IST.



Mittwoch, 28. April 2010

Am Ende des Weges ... wartet die Liebe auf Dich





Du stehst am Ende des Weges, wenn Du siehst, dass alle anderen vorübergehen.

Nach außen hin mag es wie ein Stillstand aussehen, den man in unserer materiell ausgerichteten Welt zu verhindern sucht. Aber das Ende des Weges,
den Du hier „auf Erden“ beschreitest hat eine gänzlich andere Bedeutung.

Es ist das Ende des Leides.

Im „normalen Leben“ wird immer dem Glück, dem Geld und der Befriedigung seiner Wünsche hinterher gejagd. Von einem Urlaub zu nächsten, von einer Liebe zur anderen,
ewig auf der Suche nach Glück – nie ankommend.

Am Ende des Weges ist dennoch nur eines gefunden:
Dein Selbst.
Kein Geld, kein persönlicher Besitz, keine Wünsche in Erfüllung gegangen.


Aber vielleicht hast du ja am Ende des Weges die Liebe gefunden, nach der Du solange suchtest.
Eine Liebe, die selbst dort spürbar ist, wo Du sie am Wenigsten vermutet hast:
in den ungeliebten Dingen, in der Einsamkeit, in der Einöde,
in Deinen Widersachern, in den Dingen, vor denen Du glaubtest, Dich zu fürchten.
Schmerz, Hass und Angst werden nur aus deiner Ablehnung heraus geboren;
eine Ablehnung, die Dir noch oftmals nicht einmal bewusst ist.



„Kannst Du denen glauben, die Dir erklären möchten, wie die Realität tatsächlich beschaffen ist? Oder verteidigst Du eher Deinen Standpunkt, von dem Du Dich selbst überzeugt hast, weil Du dafür Begründungen und Ursachen vorweisen kannst?“

„Kannst Du denen vertrauen, die Dir sagen können, was eine Illusion ist, und die Dir damit Deine Weltsicht zerstören, oder wählst Du, weiter in der nebulösen Sicht von Maya leben, weil alle diese Welt verschleiert sehen und Du selbst auch nichts anderes kennst ?“

„Genügen Dir deine Freunde und Freundinnen, die Dir sagen, dass sie Dich lieben und was für ein Mensch Du in ihren Augen bist, oder willst Du Dich lieber in den „Augen Gottes“ gespiegelt sehen?“





"Gottes Welt" ist stiller, ruhig, besonnen, klar und voller Einsicht.

Aber "Gottes Welt" eben so völlig anders als das, was die meisten Menschen als normal bezeichnen und was der Mensch als Materialist anzunehmen bereit ist. Für manche ist eine andere Sicht der Welt als bisher einfach unmöglich, weil sie ohne ihre "Vorstellungen" über "ihrer" Welt den Halt in derselben verlören.

Denn um Gottes Welt zu entdecken, müssen unsere bislang „groben Sinne“ sehr, sehr, sehr verfeinert werden. Die Intuition muss wieder entdeckt werden, die inneren Stimmen entlarvt werden, die Funktionsweisen der Emotionen müssen verstanden werden und der Denkapparat muss beruhigt werden.

Wir müssen still und empfänglich werden für Gott.

Empfehlenswert scheint hierzu, dass alles, was Dir im Leben als Ereignis oder Bekanntschaft begegnet, unbedingt anzunehmen ist. Das bedeutet eben, alles anzunehmen (was Dir keinen offensichtlichen Schaden zufügt).
Lerne, Vorsicht von Abwehr zu unterscheiden.

Dein Logischer Verstand hilft Dir, Hilfreiches von Dummheiten zu unterscheiden und die richtige Wahl zu treffen. Analysiere die Begebenheiten immer intellektuell UND intuitiv. Selbst wenn Du Dabei feststellen solltest, dass es keine „richtige Entscheidung“ gibt, bitte Gott, das Universum, oder das All-Eins, darum, dir zu zeigen, was geschehen soll.

Je mehr Du auf Gott vertraust, umso mehr legst Du Dein Leben in Seine Hände.

ER, Gott, schickt Dir immer nur das Beste ( Meister Eckhart).

Je mehr Du IHN in Deinem Herzen spürst, umso leichter fallen Dir die Antworten in Deinem Leben zu, umso “leichter“, „schöner“ (leidloser) und zufriedener wird Dein Leben.




Am Ende des Weges wartet die Erlösung, wartet die Liebe, wartet Gott auf Dich.


Wählst Du Liebe, gehe nicht fehl.
Gott wartet dort auf Dich,
wo alle anderen vorübergehen.


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Bild von Max Muraurer:

"...Weg frei"

Montag, 19. April 2010

Folge den Spuren





In meiner Jugend war ich nicht in der Lage, die Bibel zu „verstehen“. Als junger Mensch fehlen einem dafür einfach alle Erfahrungswerte, die man im Laufe des Lebens sammelt. Allein in einer sehr christlichen Familie und Gemeinde scheint es möglich zu sein, frühzeitig die göttliche Wahrheit in Form von Weisheit über andere Menschen vermittelt zu bekommen.

Wer nun aber denkt, der christliche Glaube unterscheide sich wesentlich von anderen Religionen oder einer spirituellen Herangehensweise an das Verständnis- „über Gott“, die „Existenz“, das „All-Eins“, „göttliche Energie“ oder der Erleuchtung-, der irrt sich gewaltig. Denn erst in der tiefen Erkenntnis über das, was IST, offenbart sich die Einheit von Allem, völlig unabhängig des Glaubens oder einer Religion. Die Religionen, die sich auf unterschiedlichste Weise entwickelt haben, haben sich entwickelt, genauso, wie die unterschiedlichen Kulturen aller Herren Länder sich chronologisch entwickelt haben.

Wie könnte man zum Beispiel einem jungen Menschen GOTT erklären?

Voraussetzung dafür ist erst einmal, dass man selber ein Verständnis für Gott entwickelt hat.
Aber noch wichtiger ist doch die Hilfestellung und die Wegweisung, die man einem jungen Menschen vermittelt. Das sollte im Besten Fall eine Unterstützung sein, anhand der der Heranwachsende selbst auf die Suche gehen kann und vordem den Wunsch entwickelt , zur Erkenntnis des Göttlichen zu gelangen, und nicht auf Abwege zu geraten.

Um „Gott“ zu verstehen, oder zu verstehen, wer oder was „Gott ist“, kann ein Mensch zunächst damit beginnen, die alten religiösen Mythen und Überlieferungen zu hinterfragen, solange er die tatsächlichen Aussagen dahinter noch nicht versteht.
Wer das, was geschrieben steht, auf Richtigkeit und Inhalt untersucht, wird früher oder später feststellen, dass viele Erzählungen einfach nur Gleichnisse sind, die es zu enträtseln gilt, gleich einem Koan.

*Das Leben, das wir hier auf der Erde „verbringen“, ist unser Weg zu Gott*

Kaum ein Mensch kann in jungen Jahren verstehen, wo oder wie dieser Weg zu Gott zu finden ist, denn dieser Weg ist scheinbar weder in der Kirche, noch in der Schule, noch in der Familie bekannt, oder kann einfach nicht glaubhaft und verständlich vermittelt werden.

Das Wissen um den spirituellen Weg ist eine Folge unserer Erlebnisse und den richtigen Schlussfolgerungen daraus.
WENN wir den Wunsch haben, den Weg zu entdecken.
Aber zu Anfang ist oftmals weder das Wissen da, noch ist der Wunsch nach der Erkundung dieses Weges in uns angelegt.

*Der Weg zu Gott befindet sich in unserem Inneren*

Auf Anhieb kann diese Aussage nur von wenigen Menschen nachvollzogen werden, dennoch
ist diese Aussage einer der wichtigsten Hinweise auf den richtigen „Ansatz“ auf dem Weg zum Verständnis.

*Die Gleichnisse in den religiösen Schriften zu enträtseln ist eine hilfreiche Aufgabe*

Wenn der Wunsch besteht, die religiösen Schriften zu verstehen, ist dies eine Möglichkeit, die das rgebnis beinhaltet, dass man letztendlich alle Schriften versteht.
Denn in jeder steht das „Gleiche“, nur geschrieben mit anderen Worten.

* Das Verständnis vom Soseins des Lebens ist nur mit Hilfe des Glaubens zu erlangen*

Wer nicht an “Gott“, „Brahman“, ein „höheres Wesen“, „das All- Eins“, oder wie man sonst noch sagen mag, glaubt, sondern sich ausschließlich mit Hilfe des Intellekts und der menschlichen Logik an die wesentlichen Fragen des Lebens herangeht, wird kaum eine befriedigende Antwort erhalten.

*Der Gott-Verständnis- suchende Mensch muss sich für seine inneren geistigen (nicht gedanklichen!) Vorgänge sensibilisieren*

Diese Aufforderung ist das Herzstück auf dem Wege zu sich selbst und der Erkenntnis des „Höheren“ in sich selbst. Ein Hürde für viele am Anfang, die aber überwunden werden muss, soll sich hier später wahrhaft Erfolg zeigen.

*Alles, was das Leben Dir darbringt, ist spiritueller Natur und erscheint zur richtigen Zeit in den richtigen Situationen*

Wer da glaubt, Spiritualität sein nur dann wirksam, wenn man sich zur vorgegeben Zeit zur Meditation oder andere spirituellen Praktiken „hinsetzt“, verirrt sich in der Welt der Esoterik. Spiritualität ist immer. Alles baut aufeinander auf, nichts darf vernachlässigt werden. Wahre Achtsamkeit zu jeder Zeit auf Deine inneren Vorgänge gelenkt, ist DER Königsweg für Deine Entwicklung und die wichtigste und einzige Disziplin, die es auszuüben gilt.

*Schaue nicht auf das Tun anderer, sondern schaue auf das, was es in dir auslöst*

Das Ursache/Wirkung – Prinzip bringt Dich immer wieder zu Dir selbst zurück. Wenn du an diesem Punkt angelangt bist, und immer nur Dich selbst wiederfindest in der Interaktion mit anderen, hast Du bereits ein gutes Stück Deines Weges zurückgelegt und bist „innerlich gewachsen“. Du wirst daraus lernen, das Sinnvolle in deinem Leben vom Sinnlosen Zeitvertreib zu unterscheiden.

*Verschwende Deine Zeit nicht mit Müßiggang*

Es gibt Zeiten der harten Arbeit und Zeiten der Ruhe, die aber nicht für „unspirituell“ gehalten werden sollten. Solange es noch ungewohnt ist, die Konzentration ständig auf sich selbst gerichtet zu halten, werden immer wieder Zeiten auftauchen, an den man sozusagen wieder an die „Oberfläche kommen muss. So wie ein Taucher ohne Gerät nach nach einer gewissen Zeit unter Wasser wieder auftauchen muss, um nach Luft zu schnappen.
Je weiter aber die „persönliche Entwicklung“ voranschreitet, umso länger wirst Du nach und nach in der Tiefe Deiner selbst bleiben können, bis dies irgendwann ganz automatisch geschieht.

*Wenn du erkennen kannst, was wirklich in einem Moment geschieht, kannst Du hinter die Masken der Dualität schauen*

Vielleicht kannst Du bei den ersten Momenten der klaren Sicht einfach nur erkennen, wie ein anderer Mensch sich selber etwas vormacht – und Du durchschaust das Spiel der Illusionen, ohne dass Deine Gegenüber es selber wahrnimmt. Dieses „Sehen ist das erste Licht, das durch den Vorhang des Schleiers von „Maya“ fällt.

Das Erkennen dessen, was ist, beginnt im Kleinen und erscheint zuerst vielleicht banal.
Mit größer werdendem Verständnis werden auch die Erkenntnisse und klalen Sichten häufiger, größer und umfassender.
Wohl dem, der nicht mehr versucht, aus dem Ego (-ismus) heraus zu leben, denn der wird wohl oder über enttäuscht werden.

*Das Leben als solches ist ein Wunder, unerklärbar. Es ist einfach göttliches Sein*

Die materielle Welt bleibt, wie sie ist. Erkenntnis bedeutet nicht, außerhalb dieser Welt zu stehen und sich von nichts mehr berühren zu lassen.
Der Mittelpunkt verschiebt sich von Außen nach Innen. Denn der Mittelpunkt Deines Seins hat sich in Deinem Inneren offenbart – als ewig und unzerstörbar. Es ist kein Ort, auf den Du zeigen könntest, keine Empfindung, die Du beschreiben könntest und keine Emotion, nichts körperliches.

Es ist einfach ein „göttliches Wissen“, ein Wissen „UM“.
Das es Gott „gibt“, kann kein Mensch beweisen durch nachvollziehbaren Meßmethoden.
„Um“ Gott zu wissen, ist ein Art „Verdienst“, den man sich in langen Jahren erworben hat, meist auf einem harten, steinigen, beschwerlichen Weg, mit oder ohne Hilfe religiöser Schriften oder Unterstützung sogenannter Meister.

Aber du kannst einen Menschen,
der das Wissen „um Gott“ in sich trägt, erkennen.
Du wirst bemerken, dass Du dich in der Tiefe seiner Augen verlierst,
wenn Du Dich selbst darin wiedererkennst.

Weil Du dort Gott triffst.
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Bild von Sir John:
"Spuren im Schnee"

Donnerstag, 8. April 2010

Alles durch uns - Alles für uns





Als ich in den 90gern meinen Lebensgefährten durch einen Unfall verlor,
war das für mich der Meilenstein, der für eine neues, anderes, offeneres Leben gesetzt wurde.
Aber bewusst wurde mir das erst sehr viel später.

Ich lese in vielen Artikeln immer wieder, dass bestimmte Menschen und Ereignisse, auch Naturkatastrophen rundweg gedankenlos als zu eliminieren „verurteilt" werden und der Mensch verlangt lauthals und wütend danach, die ganze Welt unter Kontrolle bekommen zu müssen.
Das ist verständlich.
Aber nur aus seiner sehr oberflächlichen betrachtungsweise heraus.

Ich möchte nun einmal dazu einladen, die eigene Aufmerksamkeit etwas „umzulenken“;
möchte, dass wir solche Ereignisse einmal aus einem ganz anderen
Blickwinkel heraus betrachten.

Diese pauschale Ablehnung aller negativen Ereignisse, die uns und anderen widerfahren,
führen in erster Linie zur Verleugnung der Tatsache, dass die Welt, so wie wir sie vorfinden, unser eigenes Produkt ist!

Für alle Geschehnisse gibt es einen Zusammenhang, eine Ursache oder eine Motivation.
Auch für Naturkatastrophen gibt es Ursachen – und je weiter man sie zurückverfolgt, umso mehr erkennt man die Zusammenhänge und die Unvermeidbarkeit der Folgen dieser Ereignisse.

Betrachtet man den Klimawandel, findet man den Verursacher ausschließlich im Menschen,
der mit seiner technischen Revolution seit unzähligen Jahren seine eigene Atemluft verpestet durch Millionen von Flugzeugen, Fahrzeugen und Maschinen und Apparaten.

Betrachtet man die steigende Kriminalität oder Gewalt, findet man die Ursachen in dem sozialen Umfeld und in der Gesellschaft schlechthin; dadurch, dass z. B. nur derjenige Arbeit bekommt, der Bildung hat, der das Geld hat, der in der richtigen Stadt wohnt, in dem richtigen Land …

Betrachtet man die Krankheiten, finden wir die Ursachen überall.
In der Verschmutzung unserer Umwelt, der Zerstörung des Klimas, durch mangelhaftes soziales Umfeld, Denaturierung der Nahrung durch Genmanipulation, Überzüchtung, Chemie.
Nicht zu vergessen die psychischen Krankheiten...
... ect.,
…ect..

Wenn wir uns getrauen, richtig hinzusehen, entdecken wir, dass WIR uns SELBST diese scheinbar feindliche Welt erschaffen.
Wir Menschen selbst sind der Verursacher unserer eigenen schlechten und schädigenden und zerstörerischen Erfahrungen.

ALLES geschieht DURCH uns.

Aber ALLES ist auch FÜR uns.

Wenn wir uns nun im Gegenzug bewusst machen, dass wir die Verantwortung haben für ALLES, was um uns herum geschieht, unwiderruflich haben, sollte uns auch endlich klar werden,
das nur wir selbst die Heilung sind für unsere “Krankheiten und die Krankheiten unserer Welt, in der wir leben.

In diesem Sinne empfinde ich das Wort „Unterlassung“ als das beste Heilmittel des Lebens und unseres Lebensraums.

Jedes Ereignis in unserem Leben oder im Leben unserer Nachbarn, zeigt uns, was wir unterlassen müssen. Für uns sind diese Ereignisse ein Augenöffner, damit wir erkennen sollen, was falsch läuft, was uns krank macht und was uns selbst und diese wunderschöne Erde, auf der wir (noch) leben, zerstört.
Wir haben jeden Tag die Auswirkungen unserer Handlungen vor Augen und schauen entweder schweigend oder wild diskutierend zu, wie wir tagtäglich unseren Lebensraum weiter zerstören.

Es ist nicht die Aufgabe der Politiker aller Herren Länder, diesem Disaster Einhalt zu gebieten
sondern die Verantwortung von jedem einzelnen Menschen auf dieser Erde,
- einfach durch Unterlassung der schädigenden Handlungen.
Nicht von Heut auf Morgen und auch nicht frierend im Winter bei Kerzenschein, aber im Sinne dessen, was wirklich wichtig ist und noch menschlichen, würdevollen Wert besitzt und innehat, in unser aller Leben.

Die Heilung der ganzen Welt hängt von der Heilung jedes einzelnen Menschen ab.

Wenn jeder Mensch beginnen würde, auf seine Gedanken, seine Worte und seine Taten im Sinne der Erkenntnis und des Verständnisses für die Verantwortung alles Lebens zu achten und danach zu handeln, käme das Paradies zu uns zurück, welches vor Ewigkeiten durch die Schlange und Eva (Schlange = Verstand/ Ego; Eva= Urmutter) verloren gegangen ist.

Aber nicht weil Gott uns durch den Hinauswurf aus dem Garten Eden bestraft hat,
sondern weil wir Menschen selbst das Leben in Krankheit, Elend, Hunger, Einsamkeit und Not aufgrund unserer Gier
nach mehr hiervon und mehr davon
und mehr von solchem…
GEWÄHLT HABEN,
und bis heute wählen.


Jeder einzelne Mensch für sich!
Doch:
Jedes Lächeln heilt,
jedes Verständnis für mein Gegenüber HEILT.

Aber:
Alle Gier ist Sucht,
Alles Habenwollen zerstörerisch.

Nur das Leben mit Gott im eigenen Inneren und mit Liebe in unseren Herzen
bringt Balsam für alle Wunden und der ganzen Welt Heil.

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Bild von Cyrus:
"Stau"

Mittwoch, 31. März 2010

Der Spirit von Ostern



"Kreuzigung und Auferstehung Jesus Christus"





Viele Gedanken werden sich um den wirklichen Hergang des Ereignisses gemacht, um dessentwillen wir das Osterfest begehen. Aber anstatt zu erforschen, ob das sogenannte „Leichentuch Christi“ tatsächlich echt ist, oder ob Christus damals überhaupt wirklich am Kreuz gestorben ist, finde ich es weitaus interessanter darüber nachzudenken, was diese überlieferte Geschichte der Kreuzigung Jesu uns überhaupt sagen will.

Vielleicht sind die Schilderungen in der Bibel überhaupt nur „Parabeln“ und Reden in Gleichnissen. Aber wenn ich verstehen möchte, was mir mit der Kreuzigung und der darauffolgenden Auferstehung Jesus Christus übermittelt werden soll, ist es gleich, ob sich die Ereignisse vor über 2000 Jahren tatsächlich so zugetragen haben oder nicht.

Jesus wurde unschuldig verurteilt;
das ist ein wichtiger Aspekt in den biblischen Überlieferungen.

Die häufigsten Fragen aber, die sich der christliche Mensch stellt, sind vielleicht folgende:

- Hat Gott seinen eingeborenen Sohn für uns geopfert?
- Warum wurden uns unsere Sünden nur durch den Tod Jesu vergeben?
- Was bedeutet in genauerem Sinne die Auferstehung Christi?



Betrachte ich diese Fragen aus meiner spirituellen Sichtweise, in der sich hinter den Ereignissen immer eine Antwort oder „Lösung“ befindet, entdecke ich den Hintergrund der Erkenntnis Gottes für den Menschen.


Jesus wurde unschuldig verurteilt und hat sich niemals Schuld aufgeladen.

Aber wir Menschen sind nicht ohne Schuld.
Aber noch darüber hinaus sind wir einer Sünde haltlos erlegen,
und das ist unsere „Urschuld“ Gott gegenüber:

Wir haben uns von Gott abgewendet!

Wir halten uns selbst für unsere eigenen Herren und benehmen uns, als wären wir die Götter auf Erden! Wir machen uns die Erde und alles was darauf ist, untertan. Wir zerstören Natur und Leben auf dieser Erde, mit einer Selbstverständlichkeit, die an Wahnsinn grenzt.

Wir haben Gott vergessen, ja - wir verleugnen ihn sogar lauthals, und das ist es, was vor Gott als die größte Sünde bezeichnet werden könnte,
… dass wir unsere Berufung, nach Gottes Willen zu leben, verleugnen
und unsere Handlungen "Gott und der Welt" gegenüber egoistisch
und skrupellos geworden sind.


Gott ist barmherzig..

Er ist kein Gott, der menschliche Opfer verlangt, und schon gar nicht durch den Tod seines Sohnes Jesus Christus. In dem Tod Jesu steckt eine unglaubliche und große Symbolik.

In Jesus Christus ist Gott zu Fleisch und Mensch geworden und zu uns auf die Erde gekommen (symbolisch, wenn Du willst). Die Menschwerdung Jesu ist Gottes Offenbarung an uns. Gott hat in dem Tod Jesu kein Menschenopfer gefordert, er gab sich uns Selbst hin.
Das Blut Jesu steht nur symbolisch für den Tod, und der Tod Jesu steht nur symbolisch für das Ende eines selbstverherrlichenden (Gott verleugnenden) Lebens in Sünde.

Die Auferstehung Jesu steht symbolisch für unserer aller Unsterblichkeit.

Um zu begreifen, dass Gott Sich Selbst in Jesus zu uns herabsandte, muss man auch verstehen, wie unermesslich groß Gottes Liebe zu uns ist.

Denn durch Christus ist Gott den halben Wege auf uns zu gegangen.
Nun sind wir dazu aufgefordert,
die andere Hälfte des Weges auf Gott zuzugehen.

Gott hat uns in Christus ein Versöhnungsangebot gemacht; dadurch,
dass ER alle Schuld durch die bedingungslose Hingabe, symbolisiert durch den Tod am Kreuz, von uns nahm für alle Zeiten!

Wer dieses zu erkennen vermag, vermag auch zu erkennen, dass das Verständnis dieser Ereignisse um Jesus Christus gleichzeitig das „Erkennen Gottes“ und die Einladung
der (Wieder-) Hinwendung zu Gott beinhaltet.

Gott hat sich durch Christus, seinem Sohn, uns hingegeben, weil er uns so sehr liebt.

Geben wir uns nun IHM hin,
in der gleichen unermesslichen, bedingungslosen, großen göttlichen Liebe.
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Bild von Steve Ford Elliot:
"Jesus"